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Anlage von Wiesensäumen
 



Im Zuge der ersten Wiesenmahd wurden erstmals ab 2009 in den Bereichen des NSG, die großflächig ab Mitte Juni gemäht werden, sogenannte Wiesensäume angelegt. Nach Absprache mit den betreffenden Landwirten werden ca. 3 m breite Streifen von der Mahd ausgenommen.

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Damit sollen Lebensräume für spät im Jahr blühende Kräuter, für Heuschrecken und Schmetterlinge und nicht zuletzt für seltene und gefährdete Vogelarten geschaffen werden. Gleichzeitig bietet der Saum Deckung und Versteckmöglichkeiten für Jungwild (z. B. Feldhase) sowie für junge und noch nicht flugfähige Küken von Wiesenvögeln (z. B. Kiebitz und Großer Brachvogel).
 

 



Blütenpflanzen, die sich erst im Laufe des Sommers entwickeln, können hier ausblühen und aussamen. Im Herbst und Winter finden hier viele Vögel, die sich von Sämereien ernähren, ihre Nahrung (z. B. Ammern und Finken).
Die über den Winter stehenbleibenden Stängel der Hochstauden bilden im nächsten Frühjahr Ansitz- und Singwarten für Wiesenvögel (z. B. Dorngrasmücke und Braunkehlchen). Viele bodenbrütende Vogelarten der Wiesen und Felder legen ihr Nest bevorzugt in solchen Säumen an (z. B. Rebhuhn).

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Die Säume werden jeweils auf ca. 2-3 m Breite entlang der durch Pfähle markierten Parzellengrenze von der Mahd ausgenommen. Damit sich auf Dauer keine Gehölze entwickeln können, wird jeweils eine Seite des Saums alle 2 Jahre gemäht.
Eine kleine Informationstafel, die an jedem Saum in der Nähe des nächsten Weges aufgestellt wird, soll auch die Besucher des NSG über Sinn und Zweck der Erhaltung von Wiesensäumen aufklären.